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JumpandReach Familientreffen 2018

Unser alljährliches JumpandReach – „Familientreffen“ habe ich mir immer schon ganz dick im Kalender angestrichen. Mitten im Sommer ist dann immer eine gute Zeit, um einerseits auf die vergangene Saison zurück aber auch auf die kommende Saison voraus zu schauen.

Heuer war beispielsweise bei einer lässigen E-Bike Tour, bei einem Fußball Nachmittag oder einer kleinen Wanderung am Sonntag einiges an Zeit, um sich auszutauschen mit der JaR-Family und in gemütlichem Ambiente einfach ein wenig Zeit gemeinsam zu verbringen.

Ich habe heuer schon die ein oder anderen „Mountainbike-Kilometer“ in den Beinen, aber das mit dem E-Bike war schon eine coole Erfahrung. Da macht man schon Meter und kommt zügig voran – das hat mir auf jeden Fall sehr getaugt und war ein schöner Ausgleich!

Es waren also einmal mehr tolle Tage, mit tollen Einblicken, gerade auch im Hinblick auf die Nordische Ski Weltmeisterschaft 2019 in Seefeld.

Für mich stehen jetzt viele Trainings und auch Trainingskurse am Programm. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem neuesten Stand halten.

Bis dahin eine gute Zeit und einen schönen Sommer,

Euer Michi

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Skijumpers‘ Golf Trophy 2018 :)

Ein Highlight in unserem Sommerkalender ist leider schon wieder Geschichte. Bei der jährlichen Skijumpers‘ Golf Trophy treffen wir uns mit unseren Skisprungkollegen anderer Nationen und spielen gemeinsam eine 9-Loch Runde Golf. Neben einer gewissen Motivation und einem guten Stück Siegeswillen ist natürlich auch eine Menge Spaß mit dabei.

In diesem Jahr waren wieder die Norges und zum ersten Mal die Amerikaner bzw. Kanadier mit an Bord 😉 Die Jungs einmal in Ruhe im Sommer zu treffen ist immer wieder eine nette Sache. Beim gemeinsamen Abendessen und am Golfplatz ist viel Zeit um miteinander zu quatschen – und nein, nicht übers Skispringen 😉 Dort stehen eher Themen wie Urlaub oder Fussball am Programm :)

Wir waren jetzt bereits zum dritten Mal im Golfclub Zillertal / Uderns zu Gast und haben dort einmal mehr richtig gute Bedingungen vorgefunden. Grundsätzlich liegt mir der Kurs dort schon nicht schlecht aber dieses Mal bin ich nicht so richtig in Fahrt gekommen…

Mir hat ein wenig mein persönlicher Rhythmus gefehlt, der beim Golfen auch sehr wichtig ist. Also unterm Strich kann ich sagen, dass ich schon besseres Golf gespielt habe aber ich habe mich auf der Runde sehr gut mit meinem Flight Partner Robert Johansson unterhalten und wir hatten echt eine Gaudi zusammen.

Am Ende hat es für TEAM AUSTRIA in diesem Jahr leider nicht gereicht und die Norweger haben zum ersten Mal den Titel geholt. Natürlich wäre mir lieber gewesen wir hätten gewonnen, aber so ist das eben im Sport. Nächstes Jahr werden die Karten neu gemischt, dann werden wir wieder zurückschlagen 😉

Für mich stehen jetzt einige Trainingskurse auf dem Programm, um mich wieder optimal für die kommende Saison vorzubereiten.
Ich halte euch auf dem Laufenden,

bis dahin einen schönen Sommer,
euer Michi.

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Das war’s mit der Saison 2017/18…

Zugegeben, die letzte Saison hat mir schon das eine oder andere Schnippchen geschlagen und mich immer wieder vor kleinere und größere Herausforderungen gestellt.

Nichts desto trotz war die Saison 17/18 nicht zuletzt wegen den Olympischen Spielen einmal mehr eine sehr spezielle und hat mich auf jeden Fall sportlich und auch persönlich wieder einen Schritt weitergebracht.

Rein sportlich hatte ich in dieser Saison schon des Öfteren zu kämpfen. Kleinere Verletzungen und Wehwehchen haben dann immer wieder das ihre dazu beigetragen, dass die Sache nicht gerade einfacher geworden ist. Und das ständige AUF und AB war meine ganz spezieller Saisonbegleiter… 😉 Trotzdem blicke ich auf eine Saison zurück in der ich mich mit fortlaufender Saison immer steigern konnte und Schritt für Schritt in die richtige Richtung gemacht habe.

Auch wenn es nicht für eine Medaille bei Olympia gereicht hat, war es für mich toll, genau rechtzeitig bei den Spielen meine besten Sprünge zeigen zu können. Mit Platz 6 habe ich bei den Spielen auch gleichzeitig eines meiner besten Saisonergebnisse zeigen können. Bei der Raw Air waren es dann gemischte aber auch sehr schöne Gefühle. Gemeinsam mit Krafti am Podest zu stehen, damit hätten wohl den wenigsten gerechnet, das uns das heuer so gelingt.

„Rechtzeitig“ für Planica hatte ich dann leider mit einer Magen-Darm Geschichte zu kämpfen und musste vorerst von daheim aus zuschauen. Da habe ich wieder einmal festgestellt, dass ich um einiges lieber selber dabei bin als daheim vorm Fernseher… 😉

In den kommenden Tagen werde ich mich gut regenerieren und meine Speicher wieder auffüllen. Ein paar Tage Urlaub daheim werden sich auch ausgehen und Ende April werden wir dann wieder mit unseren Einheiten starten.

Ich danke euch für eure Unterstützung währen der ganzen Saison und die vielen netten und positiven Meldungen und Nachrichten.

Michi.

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Servus Raw Air Tour, bis zum nächsten Jahr

Die heurige Raw Air Tour war eine schwierige tour für mich. Es war nie so ganz einfach für mich ins Fliegen zu kommen. Wir hatten in Norwegen tolle Bedingungen und tolle Skisprungtage, sicher hätte ich mir teilweise besser Sprünge gewünscht aber es wollte einfach noch nicht so klappen.

Im Skispringen liegt alles sehr eng und knapp beieinander und es waren auch sehr schöne Momente dabei. Das Stockerl mit dem Team und mit Einzel- Stockerl mit Krafti, das waren schon tolle Momente mit denen ich so nicht rechnen habe können. Dass Krafti und mir das heuer noch einmal passiert, hätte ich nicht gedacht, aber es kann eben alles sehr schnell gehen und diese positiven Gedanken nehme ich jetzt auch mit.

In Trondheim bin ich dann zum Wettkampf hin schon allmählich ein bisschen besser ins Fliegen gekommen, aber es war vom Tisch einfach noch schwierig. Die Tage zuvor waren schwierig, hatte schon ein wenig körperliche Probleme und gerade deshalb war dann der 19. Platz ein souveräner in den Punkten den ich so mitnehmen habe können.

Beim abschließenden Teambewerb in Vikersund war ich aufgrund der schwierigen Tage zuvor nicht unzufrieden. Ich habe schon ein wenig besser in die Spur gefunden, es war der ein oder andere Sprung dabei der sich nicht so schlecht angefühlt hat, alle waren über 200 und das muss ich jetzt mitnehmen nach Planica.

Ich freue mich auf die Stimmung, das ganze Flair, auf meine Freunde und die Familie die mich anfeuern – es ist immer ein toller Abschluss dort.

Bis bald,

Michi

Michi

Die letzte Phase steht an …

Mit der Raw Air und Planica stehen die letzten Highlights und überhaupt bereits die letzten Wettkämpfe dieser Saison auf dem Programm. Aber zunächst mal ein kleiner Rückblick.

Gefreut habe ich mich, dass ich genau bei den Olympischen Spielen wieder in die Spur gefunden habe. Natürlich war ich auf der Großschanze im ersten Moment nach dem Sprung sehr enttäuscht, dass es nach der guten Ausgangsposition nicht für eine Medaille gereicht hat. Und auch der vierte Platz im Teamspringen tut natürlich sehr weh, das steht außer Diskussion. Man muss aber auch ehrlich sein, dass eine Medaille eine Überraschung gewesen wäre. Ich bin aber nichtsdestotrotz alles andere als unzufrieden. Ich habe mit Platz 6 auf der Großschanze mein bestes Saisonergebnis erreicht und daran werde ich mich jetzt festhalten. Mir ist natürlich bewusst, dass  bei Olympia nur die Plätze eins bis drei zählen, aber aufgrund meiner Formkurve in dieser Saison, kann ich mit meiner Leistung zufrieden sein. Ich habe zu den besten Sprüngen zurückgefunden und bin wieder voll konkurrenzfähig. Ich gehe auch nicht zuletzt deshalb frohen Mutes in das letzte Saisondrittel.

Wenn jetzt weiterhin alles so zusammenpasst, dann ist durchaus noch das ein oder andere gute Ergebnis möglich – da geht noch was. Das ist auch mein erklärtes Ziel, dass ich die Olympiaform mitnehme und die restliche Saison über gute Sprünge zeige.

Daumen halten und bis bald,

euer Michi.

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Skifliegen!

Skiflug Station Nr. 1: check.

Leider hat das Wetter am Kulm dieses Wochenende nur einen Bewerb zugelassen, aber dieser stimmt mich positiv. Und die Fans an der Schanze waren mal wieder richtig genial – ein rot weiß rotes Fahnenmeer!

Damit geht dann die letzte Vorbereitung für die Skiflug-WM am kommenden Wochenende los. Wir werden alles dafür tun, damit wir an diesen drei Tagen unsere besten Flüge zeigen. Also drückt uns die Daumen.

Bis dahin könnt ihr euch ein spezielles Duell von Kraftl und mir abseits der Schanze anschauen 😉

Wer weiß mehr?

Bis bald!

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Das war Ausgabe 66

Lange hin gefiebert und dann auch schon wieder vorbei – die 66. Vierschanzentournee. Auf Grund der gegebenen Situation waren die Ziele für die diesjährige Tournee nicht so hoch, wie die letzten Jahre. Wieder Schritte nach vorne machen, Konstanz gewinnen und wenn möglich zumindest mal wieder bei den TOP-10 anklopfen.

Zurückblickend hat das auch nicht so schlecht funktioniert. Zwar konnte ich leider noch nicht wieder in die TOP-10 springen, aber gerade das Abschlussspringen in Bischofshofen hat mir gezeigt, dass der Weg stimmt. Was aber schlussendlich von der Tournee bleibt ist ein Kamil Stoch, der das unglaubliche fertig gebracht hat und alle vier Springen gewonnen hat. Hut ab und Gratulation!

Und ein Dankeschön an all die sensationellen Fans an der Schanze, die auch der größte Regen nicht davon abgehalten hat uns lautstark zu unterstützen!!

Jetzt freue ich mich bereits auf das erste Skifliegen der Saison am Kulm. Hier gilt es wieder den nächsten Schritt zu machen, denn schließlich steht auch schon die Skiflug-WM vor der Tür.

Also weiter arbeiten und weit fliegen!
Grüße, euer Michi

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Vierschanzentournee!!

Es geht wieder los – die 66. Vierschanzentournee steht vor der Tür! Eine Woche im Jahr, auf die wir Skispringer immer hin fiebern. Die Tournee ist mit den vier Schanzen in ein paar Tagen und den ganzen Fans vor Ort einfach etwas ganz besonderes!

Der letzte Weltcup in Engelberg verlief noch nicht wie gewünscht, aber wir haben im Anschluss noch einen Trainingskurs in Garmisch und Seefeld eingelegt, der mir wieder Selbstvertrauen gegeben hat.

Danach standen dann auch mal ein paar ruhige Tage im Kreise der Familie auf dem Programm. Es ist immer sehr schön an Weihnachten heimzukommen und gemeinsam die Feiertage zu genießen. So, kann man auch die Akkus nochmal richtig aufladen.

Jetzt geht’s aber voll fokussiert nach Oberstdorf, denn da steht morgen schon die Qualifikation auf dem Programm. Die letzten Jahre lief es für mich in Oberstdorf sehr gut, ob das auch in diesem Jahr so sein wird, bleibt aber abzuwarten. Aber natürlich werde ich alles dafür tun, dass ich möglichst weit vorne lande. :-)

Wir sehen uns an den Schanzen!

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Springer kommt…

…wie es bei uns so schön heißt. Und das für mich erfreuliche: das ich auch bereits in Wisla dazugehört habe.

In den letzten Wochen war alles darauf ausgerichtet für den Saisonauftakt fit zu werde und das ist mir mehr oder weniger auch gelungen. Natürlich passt noch nicht alles, aber alleine die Tatsache, dass es mir möglich war zu starten, war richtig cool.

Dass es mit dem Team, dann auch gleich so hinhaut ist einfach genial. Mit meinen 26 Jahren war ich fast schon der Opa im Team 😀 Spaß beiseite. Auch wenn wir eine extrem junge Truppe waren und noch nie so zusammen gesprungen sind, hast es super funktioniert und viel Spaß gemacht und der zweite Platz kann sich mehr als sehen lassen. Bin stolz Teil dieser Mannschaft zu sein.

Beim Einzelbewerb lief es für mich dann nicht so gut. Da hat es sich einfach bemerkbar gemacht, dass ich in letzter Zeit nicht richtig trainieren konnte. Nichtsdestotrotz sehe ich es absolut positiv, dass ich meine Sprünge nach der Verletzung machen konnte und alles Weitere wird sich schrittweise entwickeln.

Diese Woche heißt es weiter an der Genesung und der Form zu arbeiten, damit ich in Ruka hoffentlich den nächsten Schritt gehen kann.

Haltet die Daumen!
Michi

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Erst London, dann der Weltcup

Unglaublich, nächste Woche geht es bereits mit der neuen Saison los. Ich hoffe, dass auch ich direkt beim Weltcupstart dabei sein kann, das wird sich aber erst nächste Woche entscheiden. Diese Woche habe ich meine ersten Sprünge am Bergisel absolviert und ich würde sagen soweit so gut. Jetzt heißt es abwarten, wie es sich in den nächsten Tagen entwickelt.

Doch bevor es nächste Woche mit dem Weltcup losgeht, war ich letztes Wochenende mit Krafti und Patrick in London. Wieder ein unser gemeinsamen coole Reisen. Natürlich stand bei uns Fußballverrückten wieder ein Match auf dem Programm, dieses Mal im legendären Wembley Stadion – sehr beeindruckend.

Aber wir haben uns auch nicht die großen Sehenswürdigkeiten entgehen lassen. London Eye, Tower Bridge, Tower of London – es gibt unglaublich viel dort zu sehen, eine sehr spannende Stadt! Und auch ein, zwei Besuche in einem der traditionellen englischen Pubs sind sich ausgegangen 😉 Wirklich ein cooles Wochenende, um vor der Saison einfach nochmal ein bisschen wegzukommen und neue Eindrücke zu sammeln!

Bis bald!