Wenn der Sommer kommt…

Nach dem Urlaub startete ich voll in die Sommervorbereitung um für den kommenden Winter gut gerüstet zu sein. Die ersten Trainingseinheiten sind gut gelaufen und haben richtig Spaß gemacht.

Anfang Mai ging es zusammen mit Krafti, Jo Lamparter und der JumpandReach Familie für ein Wochenende nach Wien. Wir genossen die Zeit in der Hauptstadt und besichtigten den Stephansdom im Rahmen einer exklusiven Führung – es war richtig interessant und auch sehr cool, da wir ganz oben durften und von dort auf die Stadt hinunterschauen konnten. Am Tag darauf nahmen wir gesammelt am „Wings for Life World Run“ in Wien teil. Nach zwei Jahren fand der Lauf endlich wieder für alle gemeinsam statt und es war wirklich cool mittendrin dabei zu sein und in der ersten Reihe loszulaufen! J Zusammen mit 10 000 anderen sammelten wir Kilometer und so auch viel Geld für die Rückenmarksforschung.

Ende Mai trafen wir uns wieder in Seefeld in Tirol um schon traditionell die Saison feierlich abzuschließen. Gemeinsam feierten wir den 20. Geburtstag von JumpandReach und trafen dort viele ehemalige Weggefährten, ein richtig toller Abend! Neben einer Wanderung in den Bergen des Seefelder Hochplateaus, besuchten wir zusammen mit vielen Kindern einen Bio-Bauernhof und konnten dort hautnah sehen, wie regionales und gesundes Obst, Gemüse und Fleisch produziert wird. Selbstverständlich haben wir auch alles gekostet! 😉

Jetzt, wenn es richtig heiß wird und alle anderen in den Urlaub fahren, sind wir schon mitten in der intensiven Vorbereitung. Neben vielen Materialtests bauen wir die körperlichen Grundlagen für den langen Winter auf und feilen natürlich auch an der Technik.

Vielleicht geht sich bis zum Start der Sommer-Wettkämpfe noch zwischendurch ein kleiner Urlaub aus, ich werde euch auf jeden Fall davon erzählen!

Bis bald und macht’s es gut
Michi 🙂

Hallo Frühling :)

Hi Leute,

nach dem wirklich erfreulichen Abschluss der letzten Saison habe ich den Frühling so richtig genießen können. Vor allem weil ich jetzt schon seit Monaten schmerzfrei bin und mich schon richtig auf die Vorbereitungen für den nächsten Winter freue. Aber erst einmal ein bisschen zur Ruhe kommen und abseits des Skispringens ein paar coole Dinge unternehmen 🙂

Die Nachsaison startete für mich auf der Skipiste: Zusammen mit der JumpandReach Familie erlebte ich einen herrlichen Tag im Skigebiet Hochzillertal. Dieses Treffen ist schon zur Tradition geworden, weshalb es richtig schön war, dass der Skitag wieder stattfinden konnte. Es ist immer cool, nach der Saison wieder alle zu sehen und sich auszutauschen – im Winter bleibt dazu meist nicht so viel Zeit… Besonders gefreut hat mich, dass ich auch auf den Alpin Ski mit allen mithalten konnte und nicht an meinen Rücken denken musste.

Danach war Urlaub angesagt! Ich erfüllte mir einen Traum und verbrachte richtig coole Tage in New York. Eine Stadt, die ich schon immer mal sehen wollte. Dort haben wir dann viel Sightseeing gemacht, aber sind auch einfach nur durch die Stadt spaziert und haben die hohen Gebäude bewundert und den „American Way of Life“ aufgesogen. Um den Verkehrschaos zu entkommen, erkundeten wir die Stadt sogar auf dem Fahrrad – ein richtiges Erlebnis!

Zurück daheim ist es jetzt schon richtig mit der Vorbereitung für die nächste Saison losgegangen, da werde ich euch am Laufenden halten.

Bis bald,

euer Michi

Mein spezieller Winter ist zu Ende

Seit ein paar Tagen ist die Skisprungsaison vorbei und ich muss sagen, dass das aus meiner Sicht leider ein bisschen zu früh kommt. Ich fühle mich körperlich wirklich gut und wäre auf jeden Fall noch motiviert ein paar Wochen dranzuhängen, vor allem da es in der letzten Zeit ganz gut für mich gelaufen ist. 🙂

Bis dahin war es aber auch ein gutes Stück Arbeit. Seit meiner Bandscheiben-OP im Oktober ist wirklich so einiges passiert: Regeneration, Einstieg ins Training, erste Sprünge auf der Schanze, Comeback am Bergisel, Conti Cup und dann kam die Skiflug-WM in Vikersund.

Dass ich es zur Skiflug-WM geschafft habe, hat mich wirklich extrem gefreut und ist auch eine Bestätigung für meinen Weg. Skifliegen an sich ist schon ein mega cooles Gefühl und ebenso habe ich mich gefreut wieder mit dem Weltcup-Team unterwegs zu sein. Mit meinem 7. Platz im Einzel bin ich wirklich sehr zufrieden und dass Krafti die Bronzerne geholt hat, freut mich total für ihn. Schade war es nur, dass wir mit dem Team ganz knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt sind. Das wäre für mich persönlich nochmals ein absolutes Highlight gewesen. Dennoch war es eine gute WM für mich und ich denke da echt gerne zurück.

Die anschließenden Skifliegen in Oberstdorf und Planica habe ich dann nochmals richtig genossen. Das Wetter war top, die Fans haben eine unfassbare Stimmung gemacht und mit dem Team konnte ich zum Abschluss sogar aufs Podium springen. Das war dann fast der perfekte Saisonabschluss für mich.

Und wenn ich auf diesen Weg zurückblicke, kann ich wirklich mit stolz behaupten, dass sich die harte Arbeit in den letzten Monaten sehr gelohnt hat, auch wenn es nicht immer einfach war. Umso glücklicher bin ich mit meinen Fortschritten, aber eben auch ein wenig traurig, dass die Saison vorbei ist.

Nichtsdestotrotz freue ich mich auf den Frühling und Sommer, wo auch immer einige coole Dinge anstehen. Bevor es aber soweit ist, geht es für mich nochmals zum Skifahren, um die letzten Momente des Winters noch auszukosten. So schnell kann ich die Ski nämlich noch nicht ins Eck stellen. 😉

Außerdem möchte ich mich nochmals bei allen bedanken, die mich in den letzten Monaten so tatkräftig unterstützt und mit mir mitgefiebert haben. Vielen Dank auch für die zahlreichen Nachrichten, das Lesen meines Blogs und das Mitverfolgen meines Weges seit meiner OP. Das hat mich immer wirklich sehr gefreut und motiviert.

Bis bald und macht’s es gut

Michi 🙂

Ich freue mich aufs Fliegen!

Das Wichtigste zuerst: meinem Rücken geht es super! Für mich ist es immer noch unglaublich, dass ich körperlich jetzt so gut dastehe. Zusätzlich waren die vergangenen Wochen auch sportlich super und ich freue mich nun richtig wieder in den Weltcup zurückzukehren. Und ganz besonders freue ich mich natürlich aufs Skifliegen. 🙂

Aber, wie immer, alles der Reihe nach. Im Jänner habe ich gut trainiert und natürlich war ich ein wenig enttäuscht, dass ich nicht nach Peking fahren konnte, da die Olympischen Spiele einfach was ganz besonderes sind. Aber alleine, dass ich überhaupt die Chance hatte mich zu qualifizieren, war kaum zu glauben. Kurz nach der Bandscheiben-Operation schienen die Olympischen Spiele einfach unendlich weit weg.

Auch wenn ich nicht vor Ort dabei sein konnte, habe ich natürlich meinen Teamkollegen vor dem Fernseher die Daumen gedrückt. Dass die Jungs dann wirklich Teamgold gewonnen haben, topt natürlich alles. Und jetzt hat Krafti auch eine Olympiamedaille – meine habe ich ja schließlich schon seit 2014. 😉 Und die Silberne vom Fetti ist auch richtig lässig.

Die Zeit während den Olympischen Spielen habe ich ganz gut nutzen können, um weiter zu trainieren und habe daher im Conti Cup fleißig Punkte für die Quote gesammelt. Ganz besonders wird mir dabei die Reise nach Iron Mountain, Michigan, in Erinnerung bleiben. Es war mein erster Trip in die USA und auf jeden Fall ein cooles Erlebnis. Besonders cool war dabei, dass ich mit Platz 3 sogar einmal aufs Podium springen konnte – wieder eine Bestätigung, dass unser Plan funktioniert.

Danach ging es nach Brotterode-Trusetal in Deutschland, wo meine Sprünge ganz in Ordnung waren, im Großen und Ganze konnte ich mich aber leider nicht so richtig mit der Schanze anfreunden. Aber so kann es halt auch manchmal laufen. Umso lässiger, war es dann wieder in Norwegen. Die Schanze in Rena lag mir besser und ich konnte an beiden Wettkampftagen aufs Podium springen. Das war richtig cool, vier richtig gute Wettkampfsprünge am Stück!

Der Höhepunkt im Conti Cup war aber sicher mein Sieg in Planica vergangenes Wochenende. Wieder ganz oben zu stehen ist ein wunderbares Gefühl und dafür bin ich extrem dankbar. Die vergangenen Monate waren ein langer Prozess und eine wirklich besondere Zeit, weshalb ich mich umso mehr freue, dass der Weg, den ich mit meinem Coach Patrick geplant habe, bis jetzt so gut verlaufen ist.

Am Wochenende bin ich jetzt noch beim Conti Cup in Lahti am Start und danach liegt der Fokus voll auf dem Skifliegen, da ich in den letzten Wochen genügend Punkte für die Quote gesammelt habe. Skifliegen ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl und ich kann es kaum noch erwarten, bis es wieder losgeht. Umso mehr hoffe ich, dass ihr in den nächsten Tagen und Wochen Zeit habt, uns auf den großen Schanzen live oder im TV zuzusehen.

Bis zum nächsten Mal,
Michi 🙂

Unser Plan ging auf!

Zuerst einmal ein schönes neues Jahr euch allen! 🙂

Mein Jahr hat richtig cool begonnen, ich habe weitere tolle Fortschritte nach meiner Bandscheiben-Operation gemacht und konnte sogar schon im Weltcup dabei sein.

Nach meinen ersten Sprüngen Anfang Dezember war ich richtig froh, dass unser Plan aufgegangen war und ich meinen Körper schon fast voll belasten konnte. In den folgenden Tagen bis Weihnachten habe ich fleißig trainiert und gleichzeitig darauf geachtet, dass ich mich nicht überpowere. Ein paar Tage nach Weihnachten kam dann die erste Feuerprobe: Ich bin mit dem Continental Cup Team nach Engelberg gefahren.

Dort machte ich einen weiteren Schritt nach vorne und konnte sehr stabile Sprünge hinlegen. Den Wettkampf am Sonntag beendete ich sogar am Podium, besser konnte es bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht laufen. Jetzt durfte ich schon ein klein wenig in Richtung Vierschanzentournee denken.

Kurz nach der Operation konnte ich noch nicht einschätzen, wann und wie ich wieder auf der Schanze stehen würde, aber nur wenig später hatten mein Coach Patrick und ich einen Plan, und da stand das Ziel „Bergisel“ ganz oben auf der Liste. Als ich am 3. Jänner dann wirklich am Bergisel stand, konnte ich es kaum glauben, dass wir das fast Unmögliche wirklich geschafft haben.

DANKE an alle, die mir auf diesem Weg geholfen haben!

Bei der Quali an diesem Tag hatte ich noch kein gutes Körpergefühl und schrammte als 51. knapp am Wettbewerb vorbei. Leider musste das Bergisel Springen dann windbedingt abgesagt werden, aber so hatte ich die Möglichkeit beim Ersatzbewerb in Bischofshofen erneut an den Start zu gehen.
Auf meiner Heimschanze lief es viel besser. Nach der bestandenen Quali, konnte ich voll auf Angriff gehen und sprang in die Top 10! Der schönste 9. Platz meiner Karriere!
Die Erleichterung und Freude, die ich an diesem Tag spürte, sind unbeschreiblich. Es ist einfach schön, dass sich die Arbeit und die Geduld ausgezahlt haben. Und ich weiß nun, dass ich im Weltcup wieder gute Leistungen bringen kann. Tags darauf spürte ich, dass ich mit meinen Kräften noch haushalten muss, deshalb bin ich auch mit Platz 22 sehr zufrieden.

Danach ging es wieder ans Trainieren und Stabilisieren. Unter anderem absolvierte ich mit meinem Kumpel Stefan Kraft einige Sprünge zusammen in der Ramsau. Dieses Wochenende werde ich wieder im Weltcup mit dabei sein, in Zakopane werde ich versuchen den nächsten Schritt zu setzen. Und wenn es wieder etwas Neues zu berichten gibt, werde ich mich selbstverständlich wieder melden. 🙂

Bis dann
Michi

Ich bin zurück auf der Schanze

Heute war es endlich wieder soweit. Ziemlich genau zwei Monate nach meiner Operation konnte ich meine ersten Sprünge auf der Schanze in Seefeld absolvieren und das war richtig cool. 🙂

Nachdem ich erst Mitte November wieder ins Training eingestiegen bin, habe ich immer noch einiges zum Aufholen, bin aber in den letzten Wochen schon gut vorangekommen. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit meinen Fortschritten und dem bisherigen Verlauf. Trotzdem ist mir bewusst, dass noch ein großes Stück Arbeit auf dem Weg zurück vor mir liegt.

Daher war die Freude richtig groß bei mir, als ich endlich wieder meine ersten Sprünge machen konnte. Das Gefühl auf dem Balken zu sitzen und in der Luft zu sein, ist einfach unbeschreiblich. Das habe ich in der letzten Zeit ehrlich gesagt schon sehr vermisst, umso größer war die Vorfreude in den letzten Tagen.  Außerdem bin ich wirklich glücklich, dass bei den ersten Springen alles gut geklappt hat, da ich trotz aller Vorfreude zugegebenermaßen auch etwas aufgeregt war.

Insgesamt bin ich sehr froh, wie gut alles verläuft, auch wenn ich es natürlich noch nicht übertreiben darf. Für mich ist es jetzt einfach wichtig genauso hart weiterzuarbeiten, weiterhin positiv zu bleiben und die richtige Balance zwischen Training und Regeneration zu finden, damit ich meinem Rücken nicht zu viel zu mute. Trotz meiner Motivation muss ich weiterhin achtgeben, da die Operation doch erst zwei Monate her ist.

Ich werde die nächsten Tage und Wochen gut nutzen, um genau an meinen Sprüngen zu arbeiten, damit ich auch weiterhin so tolle Fortschritte erziele. Auf jeden Fall werde ich mir die Zeit geben, die ich brauche, um wieder zurückzukommen und nicht versuchen etwas zu erzwingen. Und wenn es wieder etwas Neues zu berichten gibt, werde ich mich selbstverständlich wieder melden. 🙂

Bis dann

Michi

Endlich wieder Training!

Wie versprochen melde ich mich wieder mit einem Update über meinen Fortschritt nach der OP, um euch auf dem neuesten Stand zu halten. 🙂

Meine Bandscheiben-Operation ist mittlerweile schon wieder mehrere Wochen zurück. Seitdem ist glücklicherweise alles gut verlaufen und es hat sich auch wieder einiges getan. Die Ruhephase und die ersten leichten Bewegungen habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Jetzt darf ich endlich wieder körperliche Trainingsübungen absolvieren und mich ein wenig verausgaben.

Bislang bin ich zufrieden mit meinen Fortschritten und solange alles so weitergeht, befinde ich mich auf einem guten Weg zurück. Und das stimmt mich natürlich auch für die Zukunft positiv. Dennoch muss ich weiter auf meinen Rücken achten und darf im Training noch nicht zu viel machen, auch wenn ich einen großen Bewegungsdrang habe. 😉

Ich werde jetzt einfach weiter von Woche zu Woche schauen, wie mein Körper reagiert und wie sich die Situation weiterentwickelt. Durch die Operation und die Pause danach habe ich körperlich einiges aufzuholen. Mit meinem Coach Patrick Murnig habe ich allerdings schon einen Plan erarbeitet, der mich gut auf die nächsten Wochen vorbereitet.

Insgesamt hoffe ich bald wieder voll fit zu sein und ich freue mich jetzt schon, wenn ich wieder zurück auf die Schanze kann. Ich halte euch weiter auf dem Laufenden und wenn es dann soweit ist, gebe ich euch auf jeden Fall Bescheid. 🙂

Bis bald

Michi

Comeback loading…

Hallo Leute!

Wie ihr vermutlich schon mitbekommen habt, musste ich meinen „Plan“ für den Winter in den letzten Wochen radikal ändern… Aber zuerst einmal das wichtigste: mir geht es gut und ich bin wieder schmerzfrei! 🙂

Nun möchte ich mir etwas Zeit nehmen, um euch genauer zu erzählen, was in den letzten Wochen so alles passiert ist.

Das Thema „Rücken“ begleitet mich ja schon etwas länger, aber mit entsprechender zusätzlicher „Aufmerksamkeit“ (Training, Physiotherapie, etc.), hatte ich meinen Rücken in den letzten Jahren sehr gut im Griff. Beim Sommer Grand Prix in Hinzenbach meldeten sich dann aber wieder die Rückenschmerzen. Richtig akut wurden die Beschwerden vor bzw. beim Sommer Grand Prix in Klingenthal, wobei die Probleme täglich schlimmer und in ein, zwei Tagen fast unerträglich wurden. Schlussendlich konnte ich nicht einmal mehr richtig stehen oder liegen. Daraufhin ging alles eigentlich ganz schnell. Ich habe mich sofort in ärztliche Betreuung begeben, wo ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon Taubheitsgefühle im linken Bein hatte, war eine OP unausweichlich. In Innsbruck wurde ich von Dr. Gabl operiert und die OP ist zum Glück sehr gut verlaufen. Danach war ich erstmal richtig erleichtert, endlich keine Schmerzen mehr zu haben! 🙂

Im Anschluss musste ich noch etwa eine Woche im Krankenhaus bleiben, bevor ich dann nach Hause konnte. Die Zeit wurde aber durch einige Besuche – inkl. Pizza von Krafti – deutlich verkürzt. 😉

Insgesamt hieß es in den ersten drei Wochen sehr viel liegen und Ruhe für mich, was meine Geduld schon auf eine harte Probe gestellt hat. Schließlich ist der Bewegungsdrang als Spitzensportler ja doch sehr groß! Jetzt geht es aber mit den nächsten Schritten der Reha weiter. Ich darf mich mehr bewegen, an der Ache spazieren gehen und eine aktivere Therapie beginnen. Besonders die Physiotherapie ist jetzt wichtig und auch leichtes Rumpftraining ist schon wieder möglich. Allerdings muss ich weiterhin vorsichtig sein und auf meinen Rücken aufpassen. Ich freue mich aber sehr, dass die Reha gut läuft und bin auch schon auf die kommenden Wochen gespannt. Das Wichtigste ist für mich einfach, dass ich schmerzfrei bin und mich in Absprache mit Dr. Gabl Schritt für Schritt zurückarbeite.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei euch Fans für die unterstützenden Worte und die zahlreichen Genesungswünsche bedanken! Das hat mich sehr gefreut und ist eine tolle zusätzliche Motivation! 🙂  Und ebenso ein großes Dankeschön an Dr. Gabl und sein Team für das schnelle Handeln und die gute Betreuung im Krankenhaus.

Ich halte euch auf dem Laufenden

Michi

Verletzung und JumpandReach for friends

Der Sommer hat für mich leider so gar nicht nach Wunsch begonnen. Statt Training und Bewegung hieß es für mich Fuß stillhalten, da ich mich im Training verletzt habe. Ich habe mir das vordere Syndesmoseband eingerissen und zusätzlich noch ein Knochenmarksödem zugezogen. Dadurch konnte ich einige Zeit nicht trainieren und durfte dann auch erst langsam wieder einsteigen. Das war natürlich sehr ärgerlich und für die Saisonvorbereitung alles andere als optimal. Glücklicherweise war es schlussendlich eine eher kürzere Geschichte, die ich recht schnell und soweit gut überwunden habe. Natürlich habe ich einiges an Training verloren und meine Pläne gemeinsam mit meinem Coach Patrick wieder neu ausrichten müssen. Aber ich bin guter Dinge, dass ich jetzt auf einem guten Weg bin.

Leider hat mich die Verletzung nicht nur am Training gehindert. Zum JumpandReach for friends in Seefeld bin ich auch erst etwas später angereist, weil ich die Wanderung mit den Kindern wegen meinem verletzten Fuß leider nicht mitmachen konnte. Trotzdem war es wieder ein einmaliges Erlebnis, nach der Saison mit der gesamten JumpandReach-Familie zusammen zu kommen und die coolen Erfolge zu feiern. Das gemeinschaftliche Ambiente, die gelöste Stimmung und der freundschaftliche Austausch sind jedes Jahr ein Fixpunkt, auf den ich mich sehr freue. Das gemeinsame Abendessen inklusive Medaillenfeier mit der gesamten JumpandReach Familie war wieder einmal ein absolutes Highlight und die anschließenden Workshops und Gespräche waren wichtig und interessant.

Wie gesagt bin ich mittlerweile schon seit einigen Wochen wieder voll und ganz im Training dabei. Mit jedem Tag steigt bei mir die Vorfreude auf die neue Saison – hoffentlich dann auch wieder mit euch Fans an den Schanzen. 🙂

 

Bis bald

Michi

Frühling ist, wenn…

… ich dann und wann mein Skisprungoutfit gegen mein Golfbag oder auch meinen Tennisschläger tausche und ich langsam aber sicher mein Konzept für die kommende Saison aufstelle 😉 Frühling ist aber normalerweise auch, wenn die Temperaturen konstant warm und allmählich sommerlich werden – hoffen wir zumindest, dass das dann bald kommt … 😀

So waren in den vergangenen Tagen und Wochen neben ein paar ruhigeren Tagen, auch der Wings for Life Run, das eine oder andere Tennismatch sowie das „Audi Shootout“ am Programm. Letzteres war ein richtig cooles Golfevent mit großartiger Golflocation. (P.S. mit meinem Golfschwung war ich dort schon recht zufrieden ;))

Ansonsten haben wir bereits wieder einige Trainings am Stützpunkt hinter uns und die Trainingskurse lassen auch nicht mehr lange auf sich warten. Der Kurs in Faak ist immer ein Kurs auf den wir uns alle sehr freuen. Die Mischung aus Sport, Belastung und Regeneration passt dort perfekt, das ganze Team ist mit dabei und die Stimmung ist auch immer cool.

Ich freue mich also sehr auf die kommenden Wochen, mit seinen Trainingskursen und „Outdoor Aktivitäten“ wie Golf, Tennis, Mountainbiken & Co.
Ich hoffe, es geht euch gut, ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden,

liebe Grüße,

Michi.