Unser Plan ging auf!

Zuerst einmal ein schönes neues Jahr euch allen! 🙂

Mein Jahr hat richtig cool begonnen, ich habe weitere tolle Fortschritte nach meiner Bandscheiben-Operation gemacht und konnte sogar schon im Weltcup dabei sein.

Nach meinen ersten Sprüngen Anfang Dezember war ich richtig froh, dass unser Plan aufgegangen war und ich meinen Körper schon fast voll belasten konnte. In den folgenden Tagen bis Weihnachten habe ich fleißig trainiert und gleichzeitig darauf geachtet, dass ich mich nicht überpowere. Ein paar Tage nach Weihnachten kam dann die erste Feuerprobe: Ich bin mit dem Continental Cup Team nach Engelberg gefahren.

Dort machte ich einen weiteren Schritt nach vorne und konnte sehr stabile Sprünge hinlegen. Den Wettkampf am Sonntag beendete ich sogar am Podium, besser konnte es bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht laufen. Jetzt durfte ich schon ein klein wenig in Richtung Vierschanzentournee denken.

Kurz nach der Operation konnte ich noch nicht einschätzen, wann und wie ich wieder auf der Schanze stehen würde, aber nur wenig später hatten mein Coach Patrick und ich einen Plan, und da stand das Ziel „Bergisel“ ganz oben auf der Liste. Als ich am 3. Jänner dann wirklich am Bergisel stand, konnte ich es kaum glauben, dass wir das fast Unmögliche wirklich geschafft haben.

DANKE an alle, die mir auf diesem Weg geholfen haben!

Bei der Quali an diesem Tag hatte ich noch kein gutes Körpergefühl und schrammte als 51. knapp am Wettbewerb vorbei. Leider musste das Bergisel Springen dann windbedingt abgesagt werden, aber so hatte ich die Möglichkeit beim Ersatzbewerb in Bischofshofen erneut an den Start zu gehen.
Auf meiner Heimschanze lief es viel besser. Nach der bestandenen Quali, konnte ich voll auf Angriff gehen und sprang in die Top 10! Der schönste 9. Platz meiner Karriere!
Die Erleichterung und Freude, die ich an diesem Tag spürte, sind unbeschreiblich. Es ist einfach schön, dass sich die Arbeit und die Geduld ausgezahlt haben. Und ich weiß nun, dass ich im Weltcup wieder gute Leistungen bringen kann. Tags darauf spürte ich, dass ich mit meinen Kräften noch haushalten muss, deshalb bin ich auch mit Platz 22 sehr zufrieden.

Danach ging es wieder ans Trainieren und Stabilisieren. Unter anderem absolvierte ich mit meinem Kumpel Stefan Kraft einige Sprünge zusammen in der Ramsau. Dieses Wochenende werde ich wieder im Weltcup mit dabei sein, in Zakopane werde ich versuchen den nächsten Schritt zu setzen. Und wenn es wieder etwas Neues zu berichten gibt, werde ich mich selbstverständlich wieder melden. 🙂

Bis dann
Michi

Ich bin zurück auf der Schanze

Heute war es endlich wieder soweit. Ziemlich genau zwei Monate nach meiner Operation konnte ich meine ersten Sprünge auf der Schanze in Seefeld absolvieren und das war richtig cool. 🙂

Nachdem ich erst Mitte November wieder ins Training eingestiegen bin, habe ich immer noch einiges zum Aufholen, bin aber in den letzten Wochen schon gut vorangekommen. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit meinen Fortschritten und dem bisherigen Verlauf. Trotzdem ist mir bewusst, dass noch ein großes Stück Arbeit auf dem Weg zurück vor mir liegt.

Daher war die Freude richtig groß bei mir, als ich endlich wieder meine ersten Sprünge machen konnte. Das Gefühl auf dem Balken zu sitzen und in der Luft zu sein, ist einfach unbeschreiblich. Das habe ich in der letzten Zeit ehrlich gesagt schon sehr vermisst, umso größer war die Vorfreude in den letzten Tagen.  Außerdem bin ich wirklich glücklich, dass bei den ersten Springen alles gut geklappt hat, da ich trotz aller Vorfreude zugegebenermaßen auch etwas aufgeregt war.

Insgesamt bin ich sehr froh, wie gut alles verläuft, auch wenn ich es natürlich noch nicht übertreiben darf. Für mich ist es jetzt einfach wichtig genauso hart weiterzuarbeiten, weiterhin positiv zu bleiben und die richtige Balance zwischen Training und Regeneration zu finden, damit ich meinem Rücken nicht zu viel zu mute. Trotz meiner Motivation muss ich weiterhin achtgeben, da die Operation doch erst zwei Monate her ist.

Ich werde die nächsten Tage und Wochen gut nutzen, um genau an meinen Sprüngen zu arbeiten, damit ich auch weiterhin so tolle Fortschritte erziele. Auf jeden Fall werde ich mir die Zeit geben, die ich brauche, um wieder zurückzukommen und nicht versuchen etwas zu erzwingen. Und wenn es wieder etwas Neues zu berichten gibt, werde ich mich selbstverständlich wieder melden. 🙂

Bis dann

Michi

Endlich wieder Training!

Wie versprochen melde ich mich wieder mit einem Update über meinen Fortschritt nach der OP, um euch auf dem neuesten Stand zu halten. 🙂

Meine Bandscheiben-Operation ist mittlerweile schon wieder mehrere Wochen zurück. Seitdem ist glücklicherweise alles gut verlaufen und es hat sich auch wieder einiges getan. Die Ruhephase und die ersten leichten Bewegungen habe ich erfolgreich hinter mich gebracht. Jetzt darf ich endlich wieder körperliche Trainingsübungen absolvieren und mich ein wenig verausgaben.

Bislang bin ich zufrieden mit meinen Fortschritten und solange alles so weitergeht, befinde ich mich auf einem guten Weg zurück. Und das stimmt mich natürlich auch für die Zukunft positiv. Dennoch muss ich weiter auf meinen Rücken achten und darf im Training noch nicht zu viel machen, auch wenn ich einen großen Bewegungsdrang habe. 😉

Ich werde jetzt einfach weiter von Woche zu Woche schauen, wie mein Körper reagiert und wie sich die Situation weiterentwickelt. Durch die Operation und die Pause danach habe ich körperlich einiges aufzuholen. Mit meinem Coach Patrick Murnig habe ich allerdings schon einen Plan erarbeitet, der mich gut auf die nächsten Wochen vorbereitet.

Insgesamt hoffe ich bald wieder voll fit zu sein und ich freue mich jetzt schon, wenn ich wieder zurück auf die Schanze kann. Ich halte euch weiter auf dem Laufenden und wenn es dann soweit ist, gebe ich euch auf jeden Fall Bescheid. 🙂

Bis bald

Michi

Comeback loading…

Hallo Leute!

Wie ihr vermutlich schon mitbekommen habt, musste ich meinen „Plan“ für den Winter in den letzten Wochen radikal ändern… Aber zuerst einmal das wichtigste: mir geht es gut und ich bin wieder schmerzfrei! 🙂

Nun möchte ich mir etwas Zeit nehmen, um euch genauer zu erzählen, was in den letzten Wochen so alles passiert ist.

Das Thema „Rücken“ begleitet mich ja schon etwas länger, aber mit entsprechender zusätzlicher „Aufmerksamkeit“ (Training, Physiotherapie, etc.), hatte ich meinen Rücken in den letzten Jahren sehr gut im Griff. Beim Sommer Grand Prix in Hinzenbach meldeten sich dann aber wieder die Rückenschmerzen. Richtig akut wurden die Beschwerden vor bzw. beim Sommer Grand Prix in Klingenthal, wobei die Probleme täglich schlimmer und in ein, zwei Tagen fast unerträglich wurden. Schlussendlich konnte ich nicht einmal mehr richtig stehen oder liegen. Daraufhin ging alles eigentlich ganz schnell. Ich habe mich sofort in ärztliche Betreuung begeben, wo ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert wurde. Da ich zu diesem Zeitpunkt schon Taubheitsgefühle im linken Bein hatte, war eine OP unausweichlich. In Innsbruck wurde ich von Dr. Gabl operiert und die OP ist zum Glück sehr gut verlaufen. Danach war ich erstmal richtig erleichtert, endlich keine Schmerzen mehr zu haben! 🙂

Im Anschluss musste ich noch etwa eine Woche im Krankenhaus bleiben, bevor ich dann nach Hause konnte. Die Zeit wurde aber durch einige Besuche – inkl. Pizza von Krafti – deutlich verkürzt. 😉

Insgesamt hieß es in den ersten drei Wochen sehr viel liegen und Ruhe für mich, was meine Geduld schon auf eine harte Probe gestellt hat. Schließlich ist der Bewegungsdrang als Spitzensportler ja doch sehr groß! Jetzt geht es aber mit den nächsten Schritten der Reha weiter. Ich darf mich mehr bewegen, an der Ache spazieren gehen und eine aktivere Therapie beginnen. Besonders die Physiotherapie ist jetzt wichtig und auch leichtes Rumpftraining ist schon wieder möglich. Allerdings muss ich weiterhin vorsichtig sein und auf meinen Rücken aufpassen. Ich freue mich aber sehr, dass die Reha gut läuft und bin auch schon auf die kommenden Wochen gespannt. Das Wichtigste ist für mich einfach, dass ich schmerzfrei bin und mich in Absprache mit Dr. Gabl Schritt für Schritt zurückarbeite.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei euch Fans für die unterstützenden Worte und die zahlreichen Genesungswünsche bedanken! Das hat mich sehr gefreut und ist eine tolle zusätzliche Motivation! 🙂  Und ebenso ein großes Dankeschön an Dr. Gabl und sein Team für das schnelle Handeln und die gute Betreuung im Krankenhaus.

Ich halte euch auf dem Laufenden

Michi

Verletzung und JumpandReach for friends

Der Sommer hat für mich leider so gar nicht nach Wunsch begonnen. Statt Training und Bewegung hieß es für mich Fuß stillhalten, da ich mich im Training verletzt habe. Ich habe mir das vordere Syndesmoseband eingerissen und zusätzlich noch ein Knochenmarksödem zugezogen. Dadurch konnte ich einige Zeit nicht trainieren und durfte dann auch erst langsam wieder einsteigen. Das war natürlich sehr ärgerlich und für die Saisonvorbereitung alles andere als optimal. Glücklicherweise war es schlussendlich eine eher kürzere Geschichte, die ich recht schnell und soweit gut überwunden habe. Natürlich habe ich einiges an Training verloren und meine Pläne gemeinsam mit meinem Coach Patrick wieder neu ausrichten müssen. Aber ich bin guter Dinge, dass ich jetzt auf einem guten Weg bin.

Leider hat mich die Verletzung nicht nur am Training gehindert. Zum JumpandReach for friends in Seefeld bin ich auch erst etwas später angereist, weil ich die Wanderung mit den Kindern wegen meinem verletzten Fuß leider nicht mitmachen konnte. Trotzdem war es wieder ein einmaliges Erlebnis, nach der Saison mit der gesamten JumpandReach-Familie zusammen zu kommen und die coolen Erfolge zu feiern. Das gemeinschaftliche Ambiente, die gelöste Stimmung und der freundschaftliche Austausch sind jedes Jahr ein Fixpunkt, auf den ich mich sehr freue. Das gemeinsame Abendessen inklusive Medaillenfeier mit der gesamten JumpandReach Familie war wieder einmal ein absolutes Highlight und die anschließenden Workshops und Gespräche waren wichtig und interessant.

Wie gesagt bin ich mittlerweile schon seit einigen Wochen wieder voll und ganz im Training dabei. Mit jedem Tag steigt bei mir die Vorfreude auf die neue Saison – hoffentlich dann auch wieder mit euch Fans an den Schanzen. 🙂

 

Bis bald

Michi

Frühling ist, wenn…

… ich dann und wann mein Skisprungoutfit gegen mein Golfbag oder auch meinen Tennisschläger tausche und ich langsam aber sicher mein Konzept für die kommende Saison aufstelle 😉 Frühling ist aber normalerweise auch, wenn die Temperaturen konstant warm und allmählich sommerlich werden – hoffen wir zumindest, dass das dann bald kommt … 😀

So waren in den vergangenen Tagen und Wochen neben ein paar ruhigeren Tagen, auch der Wings for Life Run, das eine oder andere Tennismatch sowie das „Audi Shootout“ am Programm. Letzteres war ein richtig cooles Golfevent mit großartiger Golflocation. (P.S. mit meinem Golfschwung war ich dort schon recht zufrieden ;))

Ansonsten haben wir bereits wieder einige Trainings am Stützpunkt hinter uns und die Trainingskurse lassen auch nicht mehr lange auf sich warten. Der Kurs in Faak ist immer ein Kurs auf den wir uns alle sehr freuen. Die Mischung aus Sport, Belastung und Regeneration passt dort perfekt, das ganze Team ist mit dabei und die Stimmung ist auch immer cool.

Ich freue mich also sehr auf die kommenden Wochen, mit seinen Trainingskursen und „Outdoor Aktivitäten“ wie Golf, Tennis, Mountainbiken & Co.
Ich hoffe, es geht euch gut, ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden,

liebe Grüße,

Michi.

Eine spezielle Saison 20/21 ist in den Büchern.

Eine spezielle Saison hat mit einem Flug auf 245 Metern und einem 3. Platz mit meinen Teamkollegen beim abschließenden Teamspringen einen mehr als speziellen Abschluss gefunden.

Ich lasse die vergangene Saison mit vielen positiven Momenten und einigen coolen Schritten in die richtige Richtung hinter mir. Die Saison hat mit richtig lässigen Flügen bei der Skiflug WM in Planica angefangen und auch wieder mit super Flügen in Planica aufgehört und ich bin mega happy mit meinen Leistungen in Slowenien. Zwar beides Mal knapp am Podium vorbeigesegelt aber dennoch richtig glücklich mit den Performances.

Die anschließenden leichten Turbulenzen habe ich Schritt für Schritt während der Saison ein wenig glätten können und ich habe es bis zur WM hin recht gut hingebracht.

Die kommende Saison steht dann im Zeichen der Olympischen Ringe und vor allem auch der FANS. Die haben uns heuer richtig richtig gefehlt und teilweise war die Stimmung vergleichsweise ein bisschen traurig – also wir hoffen, dass die Stadien in der kommenden Saison wieder voll, bunt und von der Stimmung unserer Fans getragen werden.

Bis dahin ein riesen DANKE für eure Unterstützung daheim vor den TV Geräten – WIR SEHEN UNS!

Michi.

Auf Wiedersehen Oberstdorf!

Oberstdorf war das erwartete Highlight und ist leider so schnell man sich versieht, schon wieder vorbei. Im Vorfeld waren wir natürlich alle gespannt wie das mit dem Flair dort sein wird ohne Fans und ohne das ganze Rundherum aber ich muss sagen, der Veranstalter hat es in dieser schwierigen Zeit geschafft, eine richtig coole WM für uns Athleten auf die Beine zu stellen. Dass uns die Fans unglaublich gefehlt haben – noch dazu in so einem „nordisch verrückten Land“ wie Deutschland – ist kein Geheimnis, aber das Flair dort vor Ort war trotzdem besonders.

Für mich persönliche hatte diese WM den einen oder anderen sehr coolen Sprung zu bieten, ich habe versucht mit viel Mut an die Sprünge und Wettkämpfe heranzugehen und Schritt für Schritt wieder in die richtige Richtung zu gehen und das ist mir ein stückweit sicher gelungen. Dass ich mit einer Medaille aus Oberstdorf heimkomme ist zudem richtig cool und darauf bin ich auch stolz. Es war ein sehr schöner Moment, diese Medaille gemeinsam mit meinem Zimmerkollegen Kraft, Dani und Sara zu gewinnen.

Neben den sehr vielen schönen Momenten bei der WM, war mit dem Nichtdabeisein im Team auf der Großschanze schon auch eine kleine Enttäuschung für mich dabei. Dass ich es nicht ins Teamaufgebot geschafft habe hat schon ein bisschen Wehgetan, dann noch genau bei einer WM, da bist du als Sportler dann schon enttäuscht aber auch das gehört zum Sport dazu.

Alles in Allem kann ich aber auf eine sehr coole WM-Zeit zurückblicken und ich bin stolz, dass ich für Rot-Weiß-Rot dort am Start stehen durfte. Nach einer Verschnaufpause geht es dann für uns weiter zum Weltcupfinale, dem Skifliegen nach Planica. Ich freue mich richtig drauf und halte euch am Laufenden J

Michi.

Bronze im Mixed Team!

Da ist das Ding!! Diese Bronzemedaille gemeinsam mit Krafti, Sara Marita Kramer und Dani Iraschko-Stolz fühlt sich super an. Ich bin richtig happy, dass uns das gelungen ist und dass ich Teil dieses Teams bin. Eine Medaille bei einer Weltmeisterschaft zu gewinnen ist immer so speziell, für diese Momente lebst du als Sportler und für diese Momente investierst du viel viel Zeit. Das Gefühl, wenn du oben stehst bei der Medaillenzeremonie, ist wunderschön. Gleich noch viel schöner, wenn du ihn mit deinen Teamkollegen teilen kannst. Und das nach ein paar schwierigen Wochen für mich, glänzt diese Medaille umso mehr.

Ich für meinen Teil kann mit meiner Performance recht zufrieden sein – in Durchgang 1 noch mehr, wie in Durchgang 2. Im zweiten bin ich nicht mehr soo ins Fliegen gekommen aber alles in allem war das schon cool und die Medaille zählt. Dani, Krafti und natürlich auch Sara haben einen super Job gemacht.

Morgen geht’s mit der Quali auf der Großschanze weiter und übermorgen mit dem dortigen Bewerb. Ich werde weiterhin versuchen mutig zu sein und coole, lockere Sprünge zu zeigen, mit denen ich eine Gaudi haben kann.

Beste Grüße aus Oberstdorf,

Michi.

Die WM ruft!

Ich bin froh, dass wir schon so viele Wettkämpfe in dieser Saison durchgebracht haben. In dieser Zeit können wir auch einfach Vorbild sein für die Leute daheim und für die Kids da draußen. Wir dürfen uns auch sehr glücklich schätzen, dass wir die WM überhaupt haben können. Eine WM ist immer ein Highlight, auch wenn dieses Highlight heuer unter ganz anderen Vorzeichen steht.

Apropos Vorzeichen: Für mich persönlich wird es bei dieser WM darum gehen, dass abzurufen, was ich im Moment draufhabe und Sprünge zu zeigen, mit denen ich zufrieden sein kann – ich möchte einfach mutige bleiben und dann schauen, was dabei rauskommt.

Ich habe in den letzten Wochen ein wenig den Faden verloren und habe mir schwer getan mein System zusammenzuhalten und konstant zu performen. Dadurch wird es natürlich schwer, bei schwierigen Wettkämpfen diese gewisse „Selbstverständlichkeit“ zu entwickeln. Der Weg dazu im Training fühlt sich jetzt schon ganz gut an. Ich habe viel ins Skisprungtraining investiert, aber während der Saison ist die Zeit dafür eben sehr begrenzt. Es fehlt mir wie gesagt ein wenig an dieser Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, aber ich freue mich auf die WM!

Ich möchte es schaffen, dass ich während der WM wieder in die Spur finde, wieder konstanter in meinen Sprüngen werde und ich mich so wieder weiterentwickle. Ich mache meine Ziele jetzt keinesfalls an Medaillen fest – das wäre jetzt der falsche Ansatz. Wenn ich Sprünge zeigen kann, die mich positiv stimmen und sich gut anfühlen, dann ist das der richtige Weg.

Es schmerzt im Sportlerherz, dass dieses Spektakel in unserem Nachbarland ohne Fans stattfinden muss, aber es werden hoffentlich bald wieder andere Zeiten kommen und ich freue mich schon wieder auf dieses spezielle Flair mit unseren Fans.

Danke euch für eure Unterstützung,

Michi.